Archiv des Autors: Birgit Aigner

Über Birgit Aigner

Ich mache Kunst für uns - für jeden leistbar, unkompliziert und von Herzen. Egal ob Aufträge (also dein Wunsch als Gemälde oder Zeichnung) oder meine Naturkunst (Ölgemälde rund ums Thema Natur) - ich bin mit vollem Einsatz dabei.

Weltenbaum Yggdrasil

Standard

Ein keltischer Lebensbaum breitet seine Zweige über das weite Gewölbe des Himmels und die Erde. Sein Wurzelwerk weitet sich nach drei Seiten hin aus – aus jeder der drei Seiten entspringt eine Quelle.

Jeweils eine Welt liegt unterhalb der drei Wurzeln: So sind Midgard, der Wohnort der Menschen in der Weltenmitte, Utgard, die von Riesen und Trollen bevölkerte Außenwelt sowie das eisige Niflheim miteinander verwoben. Über die Regenbogenbrücke Bifröst ist der Wohnort des Göttergeschlechts Asgard mit Midgard verbunden.

Das Blattwerk des keltischen Lebensbaums ist immergrün – ein Symbol für das Leben und die Fruchtbarkeit. In der Ragnarök, der Sage vom Weltuntergang, wird vom einseitigen Welken der Blätter des Baums des Lebens berichtet. Dies gilt in der Mythologie als bedrohliches Anzeichen für die beginnende Götterdämmerung und den bevorstehenden Weltuntergang.

Unterhalb seiner mächtigen Wurzeln befinden sich nicht nur die verschiedenen Welten Midgard, Utgard und Niflheim. Im Schatten des keltischer Lebensbaums liegen auch die Behausungen verschiedener Tierarten: Das Eichhörnchen Ratatöskr eilt als Bote zwischen der Spitze und den Wurzeln unentwegt hin und her. Es vermittelt Informationen zwischen verschiedenen Tieren, dabei schürt Ratatöskr einen fortschreitenden und andauernden Zwist zwischen den Tiergruppen – ein Symbol für die immer wieder ausbrechenden Konflikte auf der Welt.

 

weltenbaum1

Baum des Lebens keltisch: In seinen Wurzeln lebt auch der Drache Nidhöggr mit den Schlangen Moinn und Goinn

Seiner altnordischen Namensherkunft nach heißt Níðhǫggr „der hasserfüllt Schlagende“. Denn der schlangenartige Drache ist damit beschäftigt, die Toten zu peinigen. Außerdem schädigt er die Wurzeln des keltischer Lebensbaums. Nidhöggr ist einer der Hauptempfänger der Botschaften des durchtriebenen Ratatöskr, die es vom Adler im Wipfel des Lebensbaums übermittelt. Ratatöskr nutzt den bohrenden Hass und den ausgeprägten Neid des Drachen aus, um Konflikte zwischen ihm und dem Adler, zwischen „Oben und Unten“, permanent zu befeuern.

Der Name des Adlers ist nicht überliefert – zuweilen wird er Hræsvelgr genannt. Hræsvelgr ist nach der nordischen Mythologie ein Riese in Adlergestalt, der mit seinen Schwingen die verschieden starken Winde entfacht. Allgemein gilt: Der Adler beobachtet die Welt und zwischen seinen Augen lebt ein Habicht, der das Wetter macht.

Es weiden sich vier Hirsche an den grünen Zweigen des keltischen Lebensbaums: Dwalin, Dain, Durathror und Duneyr ernähren sich von Yggdrasils Knospen und Blättern. Mythologisch werden sie gedeutet als Repräsentanten der vier Himmelsrichtungen oder der vier Jahreszeiten, also für das Werden und Vergehen und wieder neu Entstehen in der Natur. Beim Fressen der vier Hirsche werden den Knospen die Bedeutung Stunden, den Blüten die Bedeutung Tage und abgeästen Zweigen die Bedeutung Jahreszeiten zugeordnet.

welternbaum_SW

Advertisements

die drei Nornen

Standard

drei_nornen1drei_nornen

 

Die weiße Göttin steht für die Unschuld, die Jugendlichkeit, den Frühling.

Die rote Göttin steht für die Fruchtbarkeit, die Sinnlichkeit, die Mutterschaft.

Die schwarze Göttin steht für die Weisheit, das Alter, die Sterblichkeit.

 

Drei Schicksalsfrauen werden mit Namen genannt: Sie heißen Urd (Schicksal), Verdandi (das Werdende) und Skuld (Schuld; das, was sein soll). Ihre Namen gelten als nordische Entsprechungen gängiger mittelalterlicher Vorstellungskonzepte der Zeit in Form von Personifikationen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auch wenn ihre Namen jung sind, scheinen sie auf eine alte germanische Vorstellung einer namenlosen Dreiheit von Schicksalsfrauen zurückzugehen.

Nach der Völuspá wohnen sie an der Wurzel der Weltenesche Yggdrasil an der Urdquelle, der Quelle des Schicksals, nach der die Norne Urd benannt ist. Sie lenken die Geschicke der Menschen und Götter.

drei_nornen_SW

Cernunnos – Der Hirschgott

Standard
Cernunnos – Der Hirschgott

Der keltische Naturgott Cernunnos (gesprochen Kernunnos) wurde bereits in der Steinzeit als Naturgott verehrt. In der keltischen Sprache bedeutet Cernunnos soviel wie: „der Gehörnte“.

Sein späterer germanischer, in diesem Zusammenhang weniger bekannte Namen, ist Freyr.

Er gilt als Herr der Tiere und als Begleiter der großen Erdgöttin. Er wird als Gott der Natur, des Waldes, der schöpferischen Naturkräfte, der Fruchtbarkeit, der Zeugungskraft, des Wachstums, der Reinkarnation, der Kreuzwege, der Krieger aber auch als Gott der Liebe und als Gott des Wohlstandes und Reichtums bezeichnet. Er fördert Lebenskraft und Fruchtbarkeit und verkörpert die Heiligkeit der freien Natur, die Freiheit der Wildnis und eine Freiheit des Mensches als Teil dieser wilden Natur.

Er steht für eine bereits bei den paganen Gottesvorstellungen vorhandene Dreiheit – hier: Naturglaube, Schutz und Ernährung. Drei Begriffe, die im Heidentum von jedem Mann – je nach persönlichen Vorlieben – verschieden stark zu verwirklichen sind und immer zusammengehören. Ein wahrer Mann hat danach nicht nur geistig-religiös, nicht nur als Krieger oder nicht nur als Ernährer tätig zu sein, sondern er hat alle drei Anforderungen zu erfüllen: Er hat seine Familie zu ernähren, er hat sie zu schützen und er hat sich geistig weiter zu entwickeln. Alles andere bedeutet ein wertvolles Leben nur zu vergeuden und der Natur zu schaden. Nur Väter sind nach diesen paganen Glaubensgesetzen ganze Männer. (Anmerkung: Wobei dies natürlich auch heute einen gewissen nicht zu leugnenden Wahrheitsgehalt hat.)

Cernunnos trägt oft auch die Namen: Cernowain, Cernenus, Herne, Esus, Großer Vater, der Gehörnte oder der Jäger. Pan, Dionysos, Satyr, Freyr.

Die Druiden nannten ihn Hu-Gadarn. Ein Hirsch (ein Gehörnter) gilt in vielen Kulturkreisen der Erde als Vertreter von Sonne und Licht auf der Erde – als Lichtbringer.

Freyr / Cernunnos wird oft als bärtiger Mann mit langen Haaren und zwei Hörnern oder einem Geweih auf dem Kopf dargestellt. Die berühmteste Abbildung des Gottes dürfte die auf dem „Kessel von Gundestrup“ sein. Der Kessel wurde 1891 in Nordjütland / Dänemark gefunden und stammt aus dem 1. oder 2 Jahrhundert vor Null. Die Abbildung darauf zeigt den Gehörnten in einer Gruppe von Tieren sitzend. Einem Hirsch rechts, und einem Wolf links von ihm kommen besondere Bedeutung zu. Er sitzt trennend, zwischen diesen beiden Tieren, die für das Leben (Hirsch) und für Tod und Vernichtung (Wolf) stehen. Wenn er könnte würde der Wolf den Hirsch zerreißen. Freyr / Cernunnos zwischen den beiden Tieren bildet einen Ausgleich und somit ein Gleichgewicht zwischen Leben und Tod.

cernunnos_SWcernunnosDETAILcernunnos

Ahnenkraut

Standard

Das Wiesenschaumkraut steht als wichtige Ahnenpflanze (ihre Blütenessenz verbindet uns mit unseren Ahnen) hier stellvertretend für den Menschen. Ihre Wurzeln sind die Generationen unserer Ahnen die genetisch sowie epigenetisch in uns weiterleben und wirken. Wer seine Wurzeln nicht kennt oder gar verleugnet, der kann so manches Problem niemals lösen und wunderbare Talente können verborgen bleiben.

Pflanzeneinfluss

Standard

Pflanzen können uns auf wunderbare Weise helfen.

Die Gundelrebe hilft uns, die Verbindung zum Geistlichen/Göttlichen herzustellen.

Der Beifuß (eine alte Räucherpflanze) stärkt unsere Intuition und hilft uns, unseren wahren Lebenssinn zu finden.

Der Holler (Holunder) stärkt unsere Verbindung zur eigenen Seele und der Weltenseele, besonders auch mit den Ahnen und der Frau Holle (aus der die Hölle entstand, sie holt die Seelen ab).

Die Brennessel holt uns ins Hier und Jetzt zürück, egal ob wir vorwärtsträumen oder rückwärtsdenken 🙂

Das Lorbeer-Blatt öffnet unser drittes Auge.

Der Wacholder holt die Kraft der Ahnen zu uns.

Die Schafgabe macht uns hellsichtig.

Weltverbesserer?

Standard
Weltverbesserer?

Mein bisher größter Globus – 26 cm Durchmesser, verleimtes Holz (Ulme, würde sonst Risse bekommen). Die wichtigsten Flüsse, Seen und Megacities sind eingezeichnet, auf Meridiane und Landesgrenzen habe ich verzichtet.

Jede Weltkugel wird besser als die vorige, leider haben wir bei unserer echten Mama Erde nur einen Versuch unser Bestes zu geben. Das Leben ist keine Generalprobe! Die gute Nachricht:

Nachhaltig denkende und handelnde Menschen werden über kurz oder lang die Norm sein. Kapitalistische Systeme die auf Wachstum und Gewinnmaximierung aufgebaut sind, haben schon längst ihren Stellenwert verloren. Man besinnt sich wieder auf die uralten Werte der Achtsamkeit und der Liebe. Umso mehr wir zugeschüttet werden mit Werbung und Konsumgütern, umso mehr blocken wir den uns total überfordernden Konsumwahnsinn ab. Aggressive „Kundenbeeinflussung“ führt letztendlich zu unserer Befreiung. Wir sind nicht länger Kunden (Kaufsklaven) die alles Glauben, wir sind wieder Mensch – Lebewesen – Teil der Erde.

 

die Anderswelt…

Zeige mir wo du lebst, und ich zeige dir wer du bist… Weltenkind!

wer die Erde tötet, tötet sich selbst. Der Schuss geht nach hinten los!

Daheim ums Eck – Episode eins: Pyrografie

Video

Der höchsttalentierte Videokünstler Flo Kitzmüller (aka rollin motions) startet sein neues Projekt „Daheim ums Eck“. Die erste Episode – „Pyrografie“- zeigt mich (was für eine Ehre yuhoooo!!) beim brandmalen. Man sieht wie ein Brandporträt entsteht – in diesem Fall Clint Eastwood- und erfährt u.a. wie ich dazu gekommen bin und warum ich es mache.

 

die dunkelsten Stellen habe ich mit meiner neuen „Brennpeter“-Station gemacht. Diese Brennstation hat enorm viel Power und eignet sich besonders gut für große Flächen und dunkle Bereiche. Bei feinen, hellen Strichen bevorzuge ich nach wie vor die Laienversion (Brennkolben) die es in jedem Baumarkt und Bastelladen zu kaufen gibt.

mein Atelier, vollgestopft mit Brandwerken, es wird Zeit mal endlich was zu verkaufen 😉